ERKLÄRUNG DES IKBD ÜBER DIE ENTSCHLIESSEUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS VOM 19.9.2019 ÜBER DIE BEDEUTUNG DER ERINNERUNG AN DIE EUROPÄISCHE VERGANGENHEIT FÜR DIE ZUKUNFT EUROPAS

8. Oktober 2019

Comité International Buchenwald Dora. International Committee Buchenwald Dora.
Internationales Komitee Buchenwald Dora –

ERKLÄRUNG DES IKBD ÜBER DIE ENTSCHLIESSEUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS VOM 19.9.2019 ÜBER DIE BEDEUTUNG DER ERINNERUNG AN DIE EUROPÄISCHE VERGANGENHEIT FÜR DIE ZUKUNFT EUROPAS
Das Internationale Komitee Buchenwald Dora und Kommandos (IKBD) äußert seine tiefe Besorgnis über die Entschließung des Europäischen Parlaments vom 19. 09.2019 zur Bedeutung der Erinnerung an die europäische Vergangenheit für die Zukunft Europas. ERKLÄRUNG DES IKBD ÜBER DIE ENTSCHLIESSEUNG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS VOM 19.9.2019 ÜBER DIE BEDEUTUNG DER ERINNERUNG AN DIE EUROPÄISCHE VERGANGENHEIT FÜR DIE ZUKUNFT EUROPAS weiterlesen »

Nachruf Hans Retterath

7. August 2019

Nachruf Hans Retterath * 18. Dezember 1926 † 3. August 2019

In einer Zeitzer Arbeiterfamilie geboren, erlebte Hans als Kind faschistischen Terror.
Der Vater war 1933 verhaftet worden und wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu Zuchthaus verurteilt, kam nach Verbüßung der Strafe als politischer Häftling in das KZ Lichtenburg, später nach Buchenwald. Er gehörte zu jenen, die die Selbstbefreiung der Häftlinge vorbereiteten und leistete mit den Überlebenden 1945 den Schwur von Buchenwald. Die Mutter, wegen Hochverrats zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, sorgte nach ihre Entlassung alleinstehend für ihre drei Kinder.

Um Hans kümmerten sich zeitweise Verwandte in Booßen bei Frankfurt (Oder), wo er auch zur Schule ging. Nach Beendigung der Volksschule erlernte er den Beruf Elektroinstallateur. Im Juni 1944 wurde er zur faschistischen Wehrmacht einberufen und geriet im Februar 1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er Ende Oktober 1946 entlassen wurde. Nach Zeitz zurückgekehrt, arbeitete er wieder in seinem Beruf, organisierte sich gewerkschaftlich und wurde Mitglied der SED. Schnell entwickelte er sich zunächst zum ehrenamtlichen, später hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionär auf verschiedenen Ebenen. Nachruf Hans Retterath weiterlesen »

Dokumentation »Die Frauen des KZ Buchenwald« in 2. erweiterter Auflage erschienen

17. April 2019

Zum zehnten Treffen der Nachkommen, anlässlich des 74. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald am 14. April 2019, erschien die zweite, erweiterte Auflage der viel beachteten Dokumentation »Die Frauen des KZ Buchenwald«, herausgegeben von der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora.

Das Konzentrationslager Buchenwald wird in der Historiografie wie in der Öffentlichkeit überwiegend als Lager ausschließlich für Männer wahrgenommen. Jedoch gehören nahezu 27000 Frauen gemäß SS-Statistik am 15. Januar 1945 zum KZ Buchenwald. Sie waren gezwungen, in 27 Außenkommandos Sklavenarbeit zumeist in der Rüstungsindustrie zu leisten. Die Frauen dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Dokumentation »Die Frauen des KZ Buchenwald« in 2. erweiterter Auflage erschienen weiterlesen »

X. Treffen der Nachkommen, 14. April 2019, Gedenkstätte KZ Buchenwald

17. April 2019

Anlässlich des 74. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald fand im Kinosaal der Gedenkstätte das zehnte Treffen der Nachkommen statt, zu dem die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora eingeladen hatte. Über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen die Einladung zu diesem Treffen wahr, das unter dem Thema »Das KZ Buchenwald nach dem Beginn des Krieges am 1. September 1939« stand. X. Treffen der Nachkommen, 14. April 2019, Gedenkstätte KZ Buchenwald weiterlesen »

Erklärung zum X. Treffen der Nachkommen

17. April 2019

Mit dem Beginn des Krieges am 1. September 1939 begann eine lange vorbereitete neue Phase der Entwicklung des Hitler-faschismus. Der entfachte Weltenbrand beförderte Kriegs- und Menschheitsverbrechen in bisher nicht gekannter Grausamkeit. Im Konzentrationslager Buchenwald wurden Juden und Polen Opfer erster Massenmordaktionen der SS. In der für Polen eingerich- teten Sonderzone am Appellplatz starben Hunderte.
»Herrenmenschen« maßten sich an, über »wertes und unwertes« Leben zu entscheiden. Erklärung zum X. Treffen der Nachkommen weiterlesen »

Einladung zum Jahrestag der Lagerbefreiung & zum Treffen der Nachkommen

18. März 2019

74. Jahrestages der Lagerbefreiung
am Sonnabend, dem 13. April 2019 um 16:00 Uhr
Das Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda e.V. wird in Abstimmung mit der
Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora  auf dem
Werkgelände der Weimar Werk GmbH, Weimar, Kromsdorfer Straße
zur Erinnerung an Häftlinge des KZ Buchenwald
Bäume im Rahmen des Gedenkprojekts »1000 Buchen« pflanzen.
*

Am Sonntag, dem 14. April 2019 um 10:00 Uhr
findet im Kinosaal der Gedenkstätte Buchenwald das
10. Treffen der Nachkommen
statt, das sich dem Thema
DAS KZ BUCHENWALD NACH DEM BEGINN DES KRIEGES AM 1. SEPTEMBER 1939
zuwenden wird.

Referent: Professor Dr. Manfred Weißbecker, Jena
Erinnern an den Kampf gegen Faschismus und Krieg – unentbehrlich für die Auseinandersetzung mit Nationalismus und Rassismus

Im Anschluss wird es ein stilles Gedenken
am Ort des Sonderlagers auf dem ehemaligen Appellplatz geben.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Angehörigen, Freunden, Bekannten an unserer Veranstaltung und der anschließenden Ehrung teilzunehmen und würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Günter Pappenheim
Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora
Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos

Die Gedenkveranstaltung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos
beginnt um 13:30 Uhr
auf dem ehemaligen Appellplatz.

Anschließend findet die Kranzniederlegung am Glockenturm statt.

Nachruf: Ottomar Rothmann

16. Dezember 2018

OTTOMAR ROTHMANN
6. Dezember 1921 – 14. Dezember 2018

Unser Kamerad, Freund, Genosse
Ottomar Rothmann,
Ehrenbürger der Stadt Weimar,
ist am 14. Dezember 2018 verstorben. Nachruf: Ottomar Rothmann weiterlesen »

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora in Nordhausen

8. Oktober 2018

Mitglieder der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora besuchten im September 2018 die Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Dem kritischen Meinungsaustausch in der Ausstellung der Gedenkstätte folgte ein Rundgang auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora in Nordhausen weiterlesen »

Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald vor 60 Jahren

5. September 2018

Der sonore Klang der Glocke von Buchenwald ertönte am 14. September 1958 zum ersten Mal. Der zweite Septembersonntag war in der Deutschen Demokratischen Republik der Gedenktag für die Opfer des Faschismus. An jenem versammelten sich über 80.000 Menschen, darunter 4000 ausländische Gäste, um an der Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald teilzunehmen. Eine Urnenschale mit Asche und blutgetränkter Erde aus zweiundsechzig faschistischen Mordstätten war am Vortag in die Gruft des Glockenturms eingebracht worden. In den Feuerschalen der Pylonen an der Straße der Nationen mahnten die Flammen. Die feierliche Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte nahm der erste Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl, vor. In seiner Ansprache sagte er: Einweihung der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald vor 60 Jahren weiterlesen »

GELÖBNIS DER TEILNEHMER AN DER EINWEIHUNG DER NATIONALEN MAHN- UND GEDENKSTÄTTE BUCHENWALD AM 14. SEPTEMBER 1958

5. September 2018

Wir, Frauen und Männer verschiedener Weltanschauungen und Glaubensbekenntnisse aus den Norden und Süden, dem Westen und Osten Europas, die in der Zeit der faschistischen Barbarei das Banner des Widerstandes gegen den Faschismus erhoben,

wir, denen das Andenken an alle im antifaschistischen Freiheitskampf gefallenen Kameraden und an die Millionen Opfer des Hitlerterrors eine mahnende Verpflichtung ist, GELÖBNIS DER TEILNEHMER AN DER EINWEIHUNG DER NATIONALEN MAHN- UND GEDENKSTÄTTE BUCHENWALD AM 14. SEPTEMBER 1958 weiterlesen »

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