IX. Treffen der Nachkommen in Buchenwald

19. April 2018

Ehrung jüdischer Opfer

Anlässlich des 73. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald fand auf Einladung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora am 15. April 2018 das IX. Treffen der Nachkommen auf dem Ettersberg statt. IX. Treffen der Nachkommen in Buchenwald weiterlesen »

Günter Pappenheim: Grußwort an die TeilnehmerInnen des IX. Treffens der Nachkommen am 15. April 2018 in Buchenwald

19. April 2018

Günter Pappenheim bei der Begrüßungsrede zum VIII. Treffen der Nachkommen

Günter Pappenheim

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
liebe Freundinnen und Freunde,
verehrte Damen und Herren,

die Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, sind nicht vorteilhaft, muss ich gerade feststellen. Sehr gern wäre ich beim neunten Treffen der Nachkommen dabei gewesen. Meine gesundheitliche Verfasstheit schiebt dem leider einen Riegel vor. Gerade, weil ich nicht mit im Kinosaal der Gedenkstätte Buchenwald sein kann, grüße ich alle herzlich, die der Einladung zu diesem Treffen gefolgt sind. Dass die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora inzwischen ein neuntes Treffen durchführen kann und damit eine sehr nützliche Tradition entwickelte, stimmt zuversichtlich. Günter Pappenheim: Grußwort an die TeilnehmerInnen des IX. Treffens der Nachkommen am 15. April 2018 in Buchenwald weiterlesen »

Erklärung zum IX. Treffens der Nachkommen

19. April 2018

Bedeutsame Bestandteile der faschistischen Ideologie sind Rassismus und Antisemitismus. Die NSDAP verstand im »Kampf gegen das Judentum« eine ihrer wichtigsten Aufgaben. Der Antisemitismus wurde mit aktuellen politischen, ökonomischen und kulturellen Problemen der Zeit verbunden und in den Rang existenzieller Notwendigkeit erhoben. Organisierte antijüdische Übergriffe und Boykottaktionen schürten Judenfeindlichkeit und Rassismus. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland hunderte Synagogen. Eine hysterische Meute plünderte tausende jüdische Geschäfte. Etwa 30.000 jüdische Männer wurden verhaftet und unter unmenschlichen Bedingungen in die Konzentrationslager verschleppt. Erklärung zum IX. Treffens der Nachkommen weiterlesen »

Einladung zum 73. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald

21. Februar 2018

Gedenken auf den ehem. Appellplatz

Gedenken auf den ehem. Appellplatz

Das Lebenshilfe-Werk Weimar-Apolda e.V. wird in Abstimmung mit der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora aus Anlass des 73. Jahrestages der Lagerbefreiung
am 14. April 2018 um 16:00 Uhr
im Bereich Weimar Kromsdorfer Straße 11 / Andersen Straße
zur Erinnerung an die jüdischen Häftlinge und an Hans-Gerhard Lehmann jeweils einen Baum im Rahmen des Gedenkprojekts »1000 Buchen« pflanzen. Einladung zum 73. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald weiterlesen »

Gedanken zum Schwur von Buchenwald

20. Februar 2018

Seit einiger Zeit ist festzustellen, dass der Schwur von Buchenwald unerträglichen Angriffen ausgesetzt ist. Zugleich werden Versuche unternommen, ihn zu verfälschen und zu interpretieren.

Ich habe darauf anlässlich meiner Ernennung zum Kommandeur der Ehrenlegion Frankreichs im Januar 2017 und auf der Gedenkkundgebung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos im April 2017 auf dem ehemaligen Appellplatz in Buchenwald hingewiesen. Grundsätzlich ist dazu zu sagen, dass die »Deklaration« der befreiten Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald vom 19. April 1945 unter den komplizierten Bedingungen des Lagers entstand, die Zustimmung aller am Internationalen Lagerkomitee beteiligten Nationen erhielt und ein von 21.000 Überlebenden beschworenes historisches Dokument wurde, das keiner Deutung bedarf. Gedanken zum Schwur von Buchenwald weiterlesen »

Vorstandswahl in der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.

20. Februar 2018

Am 17. Februar 2018 trafen sich Berlin Mitglieder der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora zur Rechenschaftslegung und Neuwahl des Vorstands.
Der Vorsitzende der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora und Erste Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos, Günter Pappenheim, setzte sich in einem mit großem Interesse und einhelliger Zustimmung verfolgten Beitrag mit aktuellen politischen Erscheinungen auseinander. Es konnte eine erfolgreiche Bilanz der Arbeit der Lagerarbeitsgemeinschaft gezogen werden.
Als Vorsitzender wurde Günter Pappenheim, als seine Stellvertreterin Dr. Irmgard Seidel einstimmig wieder gewählt. Dem Vorstand gehören Gisela Plessgott, Wolf Stötzel, Peter Lehmann, Wilfried Beater an.

KZ-Gedenkstätten befürchten schweren Schaden für die Erinnerungskultur

2. Oktober 2017

Vor dem Hintergrund von Meldungen zur Frage eines möglichen AfD-Vorsitzes im Kulturausschuss unterstützt die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten, in der die Leiterinnen und
Leiter der vom Bund institutionell geförderten Gedenkstätten Bergen-Belsen, Buchenwald,
Dachau, Flossenbürg, Mittelbau-Dora, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen zusammengeschlossen sind, die parteiübergreifende Initiative von Kulturschaffenden, die sich mit einem „Offenen Brief– Für Freiheit und Vielfalt in Kunst und Kultur!“ an den Ältestenratdes Bundestages gewandt haben (www.kulturausschuss-schuetzen.de) KZ-Gedenkstätten befürchten schweren Schaden für die Erinnerungskultur weiterlesen »

Interview: Ein raues Stück deutscher Geschichte

14. September 2017

Foto: Christiane Weber

Anlässlich des „Tag der Mahnung und Erinnerung“ sprach das „Neue Deutschland“ mit unserem Gerhard Hoffmann über die Nodwendigkeit der Mahnung und Erinnerung, über die Bedeutung des KZ Buchenwald heute sowie über das Lexikon das „Konzentrationslager Buchenwald 1937 bis 1945“ welches Hoffmann vor einiger Zeit veröffentlichte.

Zum Interview geht es hier.

Gedenken an die Ankunft der ersten Häftlinge zum Aufbau des KZ Buchenwald

22. Juli 2017

Günter Pappenheim (Mitte) bei seiner Gedenkansprache

Am 15. Juli 2017 fand in Buchenwald eine Mitgliederversammlung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora statt. Die achtzehn Anwesenden gedachten des Beginns der Errichtung des Konzentrationslagers Buchenwald vor achtzig Jahren und besonders der ersten 149 Häftlinge, die aus dem KZ Sachsenhausen bei Berlin am 15. Juli 1937 nach Buchenwald deportiert wurden. Kinder von Häftlingen, die mit zu den ersten gehörten, die nach Buchenwald mussten, erzählten Episoden aus der Aufbauphase des KZ, die von den Vätern übermittelt worden waren. Gedenken an die Ankunft der ersten Häftlinge zum Aufbau des KZ Buchenwald weiterlesen »

Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaften zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren

10. Juli 2017

Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. und der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren

Im Juli 1937 wurde auf dem Ettersberg bei Weimar das spätere KZ Buchenwald errichtet. Es war Teil des faschistischen Lagersystems, das ab 1936 in Vorbereitung des faschistischen Krieges neu organisiert wurde. Am 15. Juli 1937 erreichte das erste Vorkommando den Ettersberg. Es bestand aus 149 Häftlingen, unter ihnen 52 politische, aus dem KZ Sachsenhausen. In den folgenden Tagen wurden Häftlinge aus den KZ Lichtenburg, Sachsenburg und Bad Sulza nach Buchenwald kommandiert, darunter ein Großteil politischer Häftlinge. Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaften zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren weiterlesen »

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