KZ-Gedenkstätten befürchten schweren Schaden für die Erinnerungskultur

2. Oktober 2017

Vor dem Hintergrund von Meldungen zur Frage eines möglichen AfD-Vorsitzes im Kulturausschuss unterstützt die Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten, in der die Leiterinnen und
Leiter der vom Bund institutionell geförderten Gedenkstätten Bergen-Belsen, Buchenwald,
Dachau, Flossenbürg, Mittelbau-Dora, Neuengamme, Ravensbrück und Sachsenhausen zusammengeschlossen sind, die parteiübergreifende Initiative von Kulturschaffenden, die sich mit einem „Offenen Brief– Für Freiheit und Vielfalt in Kunst und Kultur!“ an den Ältestenratdes Bundestages gewandt haben (www.kulturausschuss-schuetzen.de) KZ-Gedenkstätten befürchten schweren Schaden für die Erinnerungskultur weiterlesen »

Interview: Ein raues Stück deutscher Geschichte

14. September 2017

Foto: Christiane Weber

Anlässlich des „Tag der Mahnung und Erinnerung“ sprach das „Neue Deutschland“ mit unserem Gerhard Hoffmann über die Nodwendigkeit der Mahnung und Erinnerung, über die Bedeutung des KZ Buchenwald heute sowie über das Lexikon das „Konzentrationslager Buchenwald 1937 bis 1945“ welches Hoffmann vor einiger Zeit veröffentlichte.

Zum Interview geht es hier.

Gedenken an die Ankunft der ersten Häftlinge zum Aufbau des KZ Buchenwald

22. Juli 2017

Günter Pappenheim (Mitte) bei seiner Gedenkansprache

Am 15. Juli 2017 fand in Buchenwald eine Mitgliederversammlung der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora statt. Die achtzehn Anwesenden gedachten des Beginns der Errichtung des Konzentrationslagers Buchenwald vor achtzig Jahren und besonders der ersten 149 Häftlinge, die aus dem KZ Sachsenhausen bei Berlin am 15. Juli 1937 nach Buchenwald deportiert wurden. Kinder von Häftlingen, die mit zu den ersten gehörten, die nach Buchenwald mussten, erzählten Episoden aus der Aufbauphase des KZ, die von den Vätern übermittelt worden waren. Gedenken an die Ankunft der ersten Häftlinge zum Aufbau des KZ Buchenwald weiterlesen »

Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaften zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren

10. Juli 2017

Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. und der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren

Im Juli 1937 wurde auf dem Ettersberg bei Weimar das spätere KZ Buchenwald errichtet. Es war Teil des faschistischen Lagersystems, das ab 1936 in Vorbereitung des faschistischen Krieges neu organisiert wurde. Am 15. Juli 1937 erreichte das erste Vorkommando den Ettersberg. Es bestand aus 149 Häftlingen, unter ihnen 52 politische, aus dem KZ Sachsenhausen. In den folgenden Tagen wurden Häftlinge aus den KZ Lichtenburg, Sachsenburg und Bad Sulza nach Buchenwald kommandiert, darunter ein Großteil politischer Häftlinge. Gemeinsame Erklärung der Lagergemeinschaften zur Gründung des KZ Buchenwald vor 80 Jahren weiterlesen »

Fotos vom Befreiungstag 2017

25. April 2017

Gedenken auf den ehem. Appellplatz

Gedenken auf den ehem. Appellplatz

Am Kinderblock 8

Am Kinderblock 8


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Befreiungstag 2017 in Buchenwald-Dora

24. April 2017

Am 9. April 2017 in Buchenwald wurde Mahnen und Gedenken wie stets am Befreiiungstag als Verpflichtung verstanden. Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora hatte im von Besuchern überfüllten Kinosaal der Gedenkstätte ihr achtes Treffen der Nachkommen zum Thema „Jugendliche und Kinder im KZ Buchenwald“ durchgeführt – allerdings von der Öffentlichkeit nicht beachtet. Befreiungstag 2017 in Buchenwald-Dora weiterlesen »

Erklärung der Teilnehmer*innen des VIII. Treffens der Nachkommen

24. April 2017

Buchenwald Sticker 001Zu den grausamsten Verbrechen des deutschen Faschismus gehört die systematische Ermordung von Jugendlichen und Kindern in den okkupierten Ländern sowie in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern. Planmäßiger Mord, Terror, Hunger, Krankheiten zerstörten junges Leben. Erklärung der Teilnehmer*innen des VIII. Treffens der Nachkommen weiterlesen »

Einladung: 9. April 2017 – 8. Treffen der Nachkommen

10. März 2017

LAG_Einlad April 2017

Erinnerungen an den Antifaschisten Ludwig Pappenheim

3. März 2017

pappenheimZum 130. Geburtstag von Ludwig Pappenheim
von Elke Pudszuhn

Am 17.03. 1887 wurde Ludwig in der jüdischen Kaufmannsfamilie Pappenheim in Eschwege geboren.
Nach dem Realschulabschluss ging er nach Hamburg in die kaufmännische Lehre, die er erfolgreich abschloss. In der Hansestadt Hamburg trat er am 1. Januar 1905 der SPD bei, ging zurück nach Eschwege und wurde in seinem Heimat- und Wahlkreis Eschwege, Witzenhausen, Schmalkalden politisch aktiv.
Auf einer Wahlkundgebung zu den Reichstagswahlen 1912 sprach Ludwig Pappenheim in Vertretung des Bezirkssekretärs und seines Freundes Georg Thöne auf einer Wahlkundgebung im Bürgersaal Schmalkalden. Mit Thöne kam erstmals ein Sozialdemokrat aus diesem Wahlkreis direkt in den Reichstag. Erinnerungen an den Antifaschisten Ludwig Pappenheim weiterlesen »

Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora zum gescheiterten NPD Verbot

2. Februar 2017

Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora und Kommandos hat mit außerordentlichem Befremden zu Kenntnis nehmen müssen, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erneut und damit wahrscheinlich endgültig die Möglichkeit nicht wahrnahm, der eindeutig verfassungsfeindlichen, neofaschistischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands die Legalität abzusprechen.
Das Gericht stellte die Wesensverwandtschaft der NPD mit der NSDAP fest, ohne daraus Konsequenzen abzuleiten. Das Internationale Komitee Buchenwald-Dora zum gescheiterten NPD Verbot weiterlesen »

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